Whitepaper · 12 Seiten · PDF

KI in der Kanzlei. Rechtssicher nach § 43e BRAO & DSGVO.

Innovation im Einklang mit Berufsgeheimnis und Datenschutz: Das Whitepaper zeigt, welche Regeln für den KI-Einsatz in Kanzleien gelten, wann er zum Risiko wird und woran Sie ein berufsrechtskonformes Tool erkennen.

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12 SeitenBRAO · StGB · DSGVO · KI-VO5-Punkte-Checkliste
Kostenloser DownloadTitelseite des Whitepapers „KI in der Kanzlei – Rechtssicher nach § 43e BRAO & DSGVO“
LexAEU-Hosting

Serverstandort Deutschland, ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren

LexAEinwilligung & AVV

Art. 28 DSGVO standardmäßig integriert

Die rechtlichen Anker im Whitepaper
§ 43e BRAODienstleister-Privileg
§ 203 StGBOffenbarungsverbot
Art. 28 DSGVOAuftragsverarbeitung
Art. 4 KI-VOKI-Kompetenz (EU AI Act)
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Inhalt

Was Sie im Whitepaper erwartet

Elf kompakte Kapitel – vom Spannungsfeld zwischen Effizienz und Verschwiegenheit über den rechtlichen Rahmen bis zur Checkliste für Ihre Tool-Auswahl.

  1. 01
    EinleitungDer Wandel der Rechtsbranche
  2. 02
    Das SpannungsfeldEffizienz vs. anwaltliche Verschwiegenheit
  3. 03
    Das RisikoWann wird KI-Nutzung zum Risiko?
  4. 04
    Rechtlicher Rahmen IDer rechtliche Rahmen für den KI-Einsatz in der Kanzlei
  5. 05
    Rechtlicher Rahmen IIEinwilligung des Mandanten
  6. 06
    Rechtlicher Rahmen IIIÜberblick über die rechtlichen Anforderungen
  7. 07
    Checkliste IDie 5 Kriterien für berufsrechtskonforme KI
  8. 08
    Checkliste IIDie 5 Kriterien: Zertifizierte Sicherheit & kanzleiinterne Richtlinien
  9. 09
    Die Lösung für KanzleienLexA: Kompromisslose Compliance trifft KI-Power
  10. 10
    Die Lösung für KanzleienLexA: Voll integrierter KI-Assistent & All-in-One-Plattform
  11. 11
    FazitVolle Leistungsfähigkeit unter anwaltlicher Verschwiegenheitspflicht
Blick ins Whitepaper
Zwei Anwälte arbeiten gemeinsam am Laptop
Einleitung

Der Wandel der Rechtsbranche

Künstliche Intelligenz verändert die juristische Arbeit rasant. Kanzleien stehen zunehmend unter Druck, Mandate effizienter zu bearbeiten und interne Prozesse zu optimieren. Generative KI bietet hier enorme Potenziale – von der automatisierten Schriftsatzvorbereitung bis zur Aktenanalyse. Doch der Einsatz von Sprachmodellen in Kanzleien wirft fundamentale berufsrechtliche Fragen auf: Wie lässt sich Innovation mit dem Berufsgeheimnis vereinbaren?

Dieses Whitepaper beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt, wie Kanzleien KI DSGVO- und BRAO-konform einsetzen können.

Das Spannungsfeld

Effizienz vs. anwaltliche Verschwiegenheit

Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht (§ 43a Abs. 2 BRAO) und das strafbewehrte Offenbarungsverbot (§ 203 StGB) sind die Grundpfeiler des Mandantenvertrauens. Die Herausforderung bei Standard-KI-Tools – etwa öffentlichen Versionen von ChatGPT – liegt in der Datenverarbeitung: Diese Systeme hosten Daten oft auf Servern in den USA und nutzen Benutzereingaben, um ihre KI-Modelle weiter zu trainieren.

Das Risiko

Wann wird KI-Nutzung zum Risiko?

Werden ungeschwärzte Mandantendaten in ein solches System eingegeben, ist die Verschwiegenheit potenziell gebrochen, da der KI-Anbieter rechtlich und technisch die Möglichkeit zur Kenntnisnahme erhält. Ein solcher Verstoß kann strafrechtliche Konsequenzen sowie berufsrechtliche Sanktionen nach sich ziehen.

Öffentliche KI-Tools

Server in den USA · Training mit Nutzereingaben

§ 203 StGB

Offenbarung von Mandatsgeheimnissen ist strafbar

Sanktionen

Strafrechtliche und berufsrechtliche Konsequenzen

Rechtlicher Rahmen

Sechs Leitplanken für den KI-Einsatz in der Kanzlei

Der Gesetzgeber und die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) haben klare Leitplanken für das IT-Outsourcing formuliert. Das Whitepaper ordnet sie in drei Paaren ein – hier der Überblick.

Verschwiegenheit & Dienstleister
§ 43e BRAO

Dienstleister-Privileg

KI-Anbieter gelten rechtlich als IT-Dienstleister. Eine Offenbarung von Mandantengeheimnissen gegenüber diesen Dienstleistern ist zulässig, sofern die Inanspruchnahme der Dienstleistung erforderlich ist und ein streng reglementierter Vertrag (mindestens in Textform) geschlossen wird, der den Dienstleister zur Verschwiegenheit verpflichtet.

§ 43e Abs. 4 BRAO

Drittlandtransfers

Befinden sich die Server des KI-Anbieters im Ausland (z. B. in den USA), muss die Kanzlei sicherstellen, dass dort ein dem Inland vergleichbares Datenschutzniveau herrscht. KI-Lösungen mit Serverstandorten in Deutschland oder der EU sind berufsrechtlich stets der sicherere und einfachere Weg.

Mandant & Daten
§ 43e Abs. 5 BRAO

Einwilligung des Mandanten

Wenn ein KI-Dienst „unmittelbar einem einzelnen Mandat dient“, reicht die vertragliche Verpflichtung des Dienstleisters nicht mehr aus. In diesem Fall ist vorab die ausdrückliche Einwilligung des Mandanten zur Datenfreigabe einzuholen.

Art. 28 DSGVO

Auftragsverarbeitung

Werden durch die KI personenbezogene Daten verarbeitet, muss zwingend ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter geschlossen werden.

Sorgfalt & Kompetenz
§ 43 BRAO

Gewissenhafte Berufsausübung

KI ist ein Assistenzsystem, kein Anwaltsersatz. KI-Systeme neigen zu sogenannten „Halluzinationen“ (fiktiven Rechtsbehauptungen). Jeder KI-Output muss von einer qualifizierten Fachkraft geprüft werden.

Art. 4 KI-VO

KI-Kompetenz

Die neue EU-KI-Verordnung (AI Act) verlangt den proaktiven Aufbau von „KI-Kompetenz“ beim Personal – durch Schulung und klare Freigabeprozesse für generierte Inhalte.

Die Ausführungen dienen der fachlichen Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

Checkliste

Die 5 Kriterien für berufsrechtskonforme KI

Um KI rechtssicher im anwaltlichen Alltag nutzen zu können, sollten Kanzleien jedes Tool anhand dieser Kriterien prüfen.

Kurz-Check: Welche Kriterien erfüllt Ihr aktuelles KI-Tool? Haken Sie ab.

  • Serverstandort in der Europäischen Union (idealerweise in Deutschland), damit die zusätzlichen Anforderungen des § 43e Abs. 4 BRAO gar nicht erst greifen.

    So löst es LexA:Betrieb in ISO 27001-zertifizierten deutschen Rechenzentren (AWS Frankfurt).
  • Der Anbieter muss vertraglich garantieren, dass Mandantendaten unter keinen Umständen für das Training von KI-Modellen verwendet werden.

    So löst es LexA:Geschlossenes Ökosystem – es findet kein Training mit Mandantendaten statt.
  • Ein AVV nach Art. 28 DSGVO sowie eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach § 203 StGB und § 43e BRAO müssen vorliegen.

    So löst es LexA:Verschwiegenheitsvereinbarung und AVV sind direkt und standardmäßig integriert.
  • Der Anbieter sollte höchste IT-Sicherheitsstandards (z. B. ISO 27001) nachweisen können.

    So löst es LexA:Hosting in ISO 27001-zertifizierter Infrastruktur, Sicherheitsarchitektur orientiert an ISO/IEC 27001.
  • Die Kanzlei muss die Mitarbeitenden im Umgang mit der KI schulen und klare Freigabeprozesse für generierte Inhalte definieren.

    So löst es LexA:Rollen- und Rechteverwaltung sowie klar gekennzeichnete KI-Ausgaben als Basis für Ihre Freigabeprozesse.
Die Lösung für Kanzleien

LexA: Kompromisslose Compliance trifft KI-Power

Der Versuch, allgemeine KI-Modelle durch komplexe, manuelle Schwärzungen anwaltskonform zu machen, kostet wertvolle Zeit. LexA ist eine cloud-native, KI-basierte Kanzleisoftware, die speziell für den deutschen Rechtsmarkt entwickelt wurde und das Compliance-Problem an der Wurzel löst.

01

Rechtssichere Infrastruktur

LexA wird DSGVO-konform in ISO 27001-zertifizierten deutschen Rechenzentren (AWS Frankfurt) betrieben. Alle erforderlichen Verschwiegenheitsvereinbarungen (§ 203 StGB / § 43e BRAO) und der AVV (Art. 28 DSGVO) sind direkt und standardmäßig integriert.

Zum Trust Center
app.lexatech.de
LexA Datenschutz-Übersicht mit Verarbeitungsverzeichnis und Auskunftsanfragen
02

Voll integrierter KI-Assistent

Die KI von LexA arbeitet in einem geschlossenen Ökosystem. Es findet kein Training mit Mandantendaten statt. Kanzleien profitieren von einer Aktenrecherche mit Fundstellen (RAG-basiert), intelligenten Fallzusammenfassungen und einer automatischen Fristen- und Datenextraktion direkt aus eingehenden Dokumenten.

KI-Funktionen entdecken
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LexAssistent beantwortet eine Frage zur Akte mit Fundstellen
03

All-in-One-Plattform

LexA ist nicht nur ein KI-Tool, sondern bündelt das gesamte Kanzleimanagement: volle beA-Integration mit elektronischem Empfangsbekenntnis (eEB), Störungsinformationen und aktiver Benachrichtigung, falls eine beA-Nachricht nicht zugestellt werden konnte – dazu KI-gestützte Mandatsaufnahme (Triage), kollaborative Textverarbeitung (OnlyOffice) und RVG-konforme E-Rechnungsstellung (ZUGFeRD/XRechnung). Anders als reine KI-Assistenten ohne Kanzleimanagement oder klassische Kanzleisoftware ohne integrierte KI vereint LexA alles in einer Plattform – statt fragmentierter Insellösungen.

Alle Funktionen
app.lexatech.de
beA-Postfach direkt in der LexA-Akte
Fazit

Volle Leistungsfähigkeit unter anwaltlicher Verschwiegenheitspflicht

Die Frage lautet nicht mehr, ob Kanzleien KI einsetzen sollten, sondern wie sie es rechtssicher tun.

Wer die strengen Vorgaben der BRAO und DSGVO ignoriert, riskiert seine Zulassung und das Vertrauen der Mandanten. Mit spezialisierten Lösungen wie LexA müssen Kanzleien keine Kompromisse eingehen: Sie erhalten die volle Leistungsfähigkeit modernster KI-Technologie – eingebettet in ein System, das von Grund auf für die Einhaltung der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht konstruiert wurde.

Das LexA-Team: Rechtsanwältin und Gründer im Porträt

Häufige Fragen zum Whitepaper

Ist das Whitepaper wirklich kostenlos?

Ja. Sie erhalten das PDF direkt nach dem Absenden des Formulars – ohne Kosten, ohne Vertriebsgespräch und ohne Verpflichtung.

Für wen ist das Whitepaper gedacht?

Für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Kanzleiinhaberinnen und -inhaber sowie Verantwortliche für Kanzleiorganisation und IT, die KI-Tools einsetzen oder prüfen und wissen wollen, welche berufs- und datenschutzrechtlichen Regeln dabei gelten.

Was passiert mit meinen Daten?

Ihre Angaben nutzen wir, um Ihnen das Whitepaper bereitzustellen. E-Mails zu LexA, Webinaren und neuen Fachinhalten erhalten Sie nur, wenn Sie das optionale Häkchen setzen – jederzeit widerrufbar. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ersetzt das Whitepaper eine Rechtsberatung?

Nein. Es bietet eine fachliche Orientierung zu § 43e BRAO, § 203 StGB, DSGVO und KI-VO (EU AI Act), ersetzt aber keine individuelle rechtliche Prüfung Ihrer Kanzleiprozesse.

Brauche ich LexA, um das Whitepaper zu nutzen?

Nein. Rechtsrahmen und Checkliste gelten für jedes KI-Tool, das Sie in der Kanzlei einsetzen. Die Kapitel 09 und 10 zeigen, wie LexA die Anforderungen umsetzt.